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Das richtige Schneidebrett – auf die Unterlage kommt es an

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Nicht nur scharfe Messer sind beim Kochen das A und O, sondern auch das richtige Zubehör. Damit das Santokumesser oder andere Küchenmesser lange scharf und schnitthaltig bleiben, sollten Sie bei der Zubereitung auf die passende Unterlage setzen. Nicht nur, dass Ihre Arbeitsplatte es Ihnen danken wird – wählen Sie kein oder das falsche Schneidebrett, wird das auch Ihren Messerklingen zum Verhängnis. Ist das Material zu hart, stumpft die Klinge beim Schneiden ab und durch häufiges Nachschärfen büßt das Kochmesser an wertvollem Material ein.

Informieren Sie sich also am besten bereits beim Kauf Ihrer neuen Küchenmesser darüber, welche Schneidebretter es auf dem Markt gibt und aus welchem Material das Frühstücksbrettchen gefertigt sein sollte, damit Sie lange Freude an Brett und Messern haben.

 

Frühstücksbrettchen & Co. – Welche Schneidebrett Typen auf dem Markt erhältlich sind

 

Bei einem Schneidebrett handelt es sich um eine feste, kompakte Unterlage, welche dafür gedacht ist, Lebensmittel und andere Dinge auf ihr zu zerkleinern. Sinn und Zweck ist es, dass Arbeitsplatten und Tische nicht beschädigt werden, sondern etwaige Stöße oder Schnitte durch das Messer vom Schneidebrett abgefangen werden. Um diesem Zweck gerecht zu werden, haben Hersteller im Laufe der Zeit unterschiedliche Schneidebretter entwickelt.

 

Das wohl bekannteste Modell ist das Frühstücksbrett. Bei diesem Schneidebrett handelt es sich um ein kleines Brett, etwa im Format DIN A5 bis DIN A4, das vom Platzangebot perfekt auf Brot und Brötchen ausgelegt ist. Diese Frühstücksbrettchen sind häufig nicht nur als Unterlage zum Schneiden und Schmieren gedacht, sondern werden in vielen Familien häufig auch als Ersatz für den Frühstücksteller verwendet. Deshalb bieten viele Hersteller die Frühstücksbrettchen in einem Set aus mehreren an und präsentieren regelmäßig neue, bunte Designs.

 

Gängige Frühstücksbretter sind mittlerweile aus Melanin gefertigt. Dieses künstliche Material ist sehr leicht, aber auch robust und stabil. Darüber hinaus verfügt das Frühstücksbrettchen so über eine glatte Oberfläche, welche sich leicht reinigen lässt. Um den Alltag zu vereinfachen, werden viele Frühstücksbrettchen so angefertigt, dass sie außerdem spülmaschinenfest sind.

 

Neben den Frühstücksbrettchen gibt es außerdem größere Schneidebretter. Diese werden primär als Unterlage zum Zerteilen von Lebensmitteln genutzt, kommen aber auch als Servierplatten zum Einsatz. Solch ein Brett sollte vor allem ausreichend Fläche mitbringen. Je nach angedachtem Zweck sollte das Schneidebrett allerdings auch genügend Stärke haben. Hackblöcke oder Tranchierbretter sind beispielsweise Unterarten des Schneidebretts, die nicht nur viel Fläche, sondern auch eine gewisse Höhe haben müssen, um den starken Schnittbewegungen ausreichend stand zu halten.

Bei einem Hackblock oder einem Tranchierbrett wird deshalb immer Holz als Material der Wahl empfohlen. Zusätzlich gibt es das Schneidebrett auch als Modell mit Saftrille. Hierbei handelt es sich um eine Vertiefung im Material, die einmal um die gesamte Schnittfläche herum verläuft. Hierin sammeln sich aus den Lebensmitteln austretende Säfte, sodass diese nicht auf die Arbeitsplatte oder den Tisch gelangen können. Für ein sauberes, hygienisches Kochen können Schneidebretter mit Saftrillen unbedingt empfohlen werden. Große, zur Zubereitung gedachte Schneidebretter sind meist mit einem integrierten Griff versehen. So lassen sie sich nicht nur einfacher transportieren, sondern können an dem Griff auch aufgehängt und platzsparend verstaut werden.

 

Grundsätzlich können Sie ein Schneidebrett oder Frühstücksbrettchen in drei verschiedenen Formen kaufen: rund, quadratisch oder eckig. Welche Form Sie bevorzugen, ist vor allem eine Frage des persönlichen Geschmacks. Auch die zu zerlegenden Lebensmittel können durchaus Einfluss auf die gewählte Form nehmen. Am ehesten Sinn ergibt es wohl, sich für ein rechteckiges Schneidebrett zu entscheiden. Hier ist das Platzangebot einfach am größten und das Brett kann optimal ausgenutzt werden. Das sehen wohl auch die meisten Hersteller so, denn rechteckige Formen sind bislang auf dem Markt am gängigsten.

Ein besonderer Geheimtipp: Wendebretter – Diese sind so gestaltet, dass beide Seiten des Schneidebrettes verwendet werden können. So nutzt sich das Brett weniger schnell ab und genießt eine längere Lebensdauer.

 

 

 

Welches Material ist für das Schneidebrett das Richtige?

 

Grundsätzlich ist bei der Auswahl des Schneidebrettes zu beachten, dass das Material desselben erheblichen Einfluss darauf hat, wie lange die Klingen der verwendeten Messer scharf und schnitthaltig bleiben. Je härter das Material des Brettes ist, desto schneller stumpfen Ihre Messer ab, die bei der Schneidebewegung ja immer wieder auf das Brett stoßen. Im Optimalfall sollte das Material des Frühstücksbrettchens dem Druck der Messerklinge leicht nachgeben. Auch wenn dies mittlerweile allgemeiner Konsens ist, gibt es immer noch Schneidebretter aus Materialien, die nicht zu empfehlen sind.

 

Material

 

Eigenschaften

 

Glas und Metall Schneidebretter aus Glas und Metall sind dank der glatten Oberfläche säurebeständig und antibakteriell. Darüber hinaus sind sie geschmacks- und geruchsneutral und leicht zu reinigen. Dennoch sollten sie auf gar keinen Fall mit teuren Messern wie einem Santokumesser verwendet werden, da das harte Material die Klinge schädigt. Selbst wenn nur geringwertige Küchenmesser zum Einsatz kommen, sollten Schneidebretter aus Glas oder Metall maximal für leichte Schneidearbeiten mit geringem Druck Verwendung finden.
Marmor Ein Schneidebrett aus Marmor wirkt edel und ist sehr robust, allerdings für die tatsächliche Verwendung beinahe gänzlich ungeeignet. Das Material ist sehr anfällig für die Säure, die aus vielen Obstsorten beim Schneiden austritt. Außerdem ist der Stein so hart, dass Messerklingen an ihm im Handumdrehen stumpf werden. Deshalb erfüllen Schneidebretter aus Marmor mehr einen dekorativen als einen praktischen Zweck.
Kunststoff Das Schneidebrett aus Kunststoff erfreut sich in immer mehr Küchen großer Beliebtheit. Vor allem die Oberfläche, die leicht zu reinigen ist, erfreut das Herz vieler Hobbyköche. Darüber hinaus ist das Material zwar stabil und widerstandsfähig, gleichzeitig aber so nachgiebig, dass Messerklingen kaum Schaden daran nehmen.

 

Schneidebretter aus Kunststoff gelten zudem als geschmacks- und geruchsneutral. Verfärbungen kommen nur bei stark färbenden Lebensmitteln und unzureichender Reinigung vor. Zugleich ist besonders praktisch, dass ein Schneidebrett aus Kunststoff ohne Probleme in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden kann.

Holz Holz als Material ist sehr beliebt und durchaus praktisch. Das Schneidebrett aus Holz ist formstabil, robust und gleichzeitig weich genug, um dem Klingendruck optimal nachzugeben. Holz gilt zwar nicht als geschmacks- oder geruchsneutral, doch die im Holz Schneidebrett enthaltenen Öle haben eine antibakterielle Wirkung. Leider sind Holz Schneidebretter nicht spülmaschinenfest. Bei regelmäßiger Pflege mit Öl können Schäden durch Feuchtigkeit wirksam minimiert werden.

 

Die unterschiedlichen Materialeigenschaften zeigen: Am besten wählen Sie ein Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff. Beide Materialien sind gleichermaßen hygienisch und schonen die Klingen Ihrer teuren Küchenmesser, weil sie dem Klingendruck auf optimale Weise nachgeben. Gleichzeitig sind Holz und Kunststoff stabil genug, um den Anforderungen der Lebensmittelverarbeitung gerecht zu werden. Materialien wie Glas, Metall und Marmor hingegen sollten bei einem Schneidebrett vermieden werden. Bei diesen Modellen ist der Untergrund zu hart, die Klinge stumpft ab und durch das häufige Nachschärfen des Messers verliert es an Schnitthaltigkeit. Verwenden Sie diese Bretter deshalb lieber als dekorative Servierplatten, während Sie die nötigen Vorbereitungen auf einem Schneidebrett aus Kunststoff oder Holz vollziehen.

 

Schneidebrett aus Holz – verschiedene Holzsorten, zahlreiche Eigenschaften

 

Auch wenn ein Schneidebrett aus Kunststoff mittlerweile als die praktischste Variante erscheint, greifen viele Köche und Küchenbesitzer immer wieder gern zum Frühstücksbrettchen oder Schneidebrett aus Holz. Grund hierfür ist wohl vor allem die angenehme Haptik des warmen Holzes, aber auch die schöne Optik. Deshalb lohnt es sich, für die optimale Wahl, verschiedene Holzsorten unter die Lupe zu nehmen.

 

Das Schneidebrett aus Nussbaumholz

 

Fällt die Wahl auf ein Holz Schneidebrett aus Nussbaumholz, dann handelt es sich meistens um das Holz der Walnuss. Hierbei handelt es sich um angenehm dunkles Holz. Sowohl die amerikanische als auch die europäische Walnuss findet Verwendung, wobei das Holz des europäischen Baumes etwas heller ist als die amerikanische Variante. Vorteil von Walnussholz ist, dass es sehr fest und formstabil ist. Darüber hinaus hat das Holz einen hohen Anteil an Gerbsäure. Diese wirkt antibakteriell, was Schneidebretter aus Walnussholz zu einer sehr hygienischen Alternative macht. Zusätzlich besitzt Walnussholz im verarbeiteten Zustand eine sehr glatte und damit leicht zu reinigende Oberfläche. Nicht zuletzt ist es schön anzusehen. Allerdings handelt es sich um ein sehr schweres Holz, das zudem eher in höheren Preissegmenten zu finden ist.

 

 

 

Vor- und Nachteile:

 

  • sehr ästhetisch und dekorativ
  • fest und formstabil
  • antibakterielle Wirkung durch hohen Gerbsäureanteil
  • glatte, leicht zu reinigende Oberfläche
  • hohes Eigengewicht
  • teurer in der Anschaffung
  • nicht spülmaschinengeeignet

 

 

Schneidebretter aus Eichenholz

 

Als heimischer Baum ist die Eiche eigentlich allen sehr gut bekannt. Sie findet auch im Möbelbau nach wie vor rege Verwendung und ist vor allem für ihre Stabilität bekannt. Das helle Holz passt perfekt in viele Einrichtungen und wirkt durch seine harmonische, gleichmäßige Maserung sehr ästhetisch. Außerdem weist Eiche aufgrund des Wachstums vor Ort eine tolle Klimabilanz auf. Schneidebretter aus Eichenholz sind sehr fest, formstabil und lange haltbar. Darüber hinaus gilt das Holz als resistent gegen Wasser und die Oberfläche ist sehr pflegeleicht. Durch die Nachgiebigkeit des Holzes schonen Eichenbretter die Messerklingen. Einziges Manko: Sie sind nicht für die Geschirrspülmaschine geeignet.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • hohe Festigkeit
  • sehr robust
  • lange haltbar
  • pflegeleichte Oberfläche
  • resistent gegen Wasser
  • schont die Messerklinge
  • nicht für den Geschirrspüler geeignet

 

 

Schneidebrett aus Buchenholz

 

Auch Buche ist als heimischer Baum im Möbelbau sehr beliebt und erfreut sich in vielen unterschiedlichen Einrichtungsstilen großer Beliebtheit. Das Holz ist, genau wie Eiche, recht hell und wirkt damit gleichzeitig freundlich und modern. Buche zeichnet sich vor allem durch die hohe Stabilität und die lange Haltbarkeit aus. Allerdings verfärbt das Material auch schnell und reagiert überaus empfindlich auf falsche Pflege.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • lange Haltbarkeit
  • sehr stabil
  • verfärbt schnell
  • aufwendig in der Pflege
  • nicht spülmaschinenfest

 

 

Schneidebretter aus Bambus

 

Bei Bambus handelt es sich eigentlich weniger um Holz, sondern mehr um Gräser. Aufgrund der dichten, stabilen Zellstruktur verhält Bambus sich allerdings wie Holz und macht dabei den Erzeugnissen aus echten Bäumen noch einiges vor. So ist Bambus härter als viele Holzarten, gleichzeitig durch seine Struktur aber so flexibel, dass es die Messerklinge schont. Darüber hinaus überzeugen Schneidebretter aus Bambus durch ein geringes Eigengewicht. Sie nehmen kaum Wasser auf und sind sehr langlebig. Auch verfärben sie nicht. Aufgrund der vielen, positiven Eigenschaften ist ein Schneidebrett aus Bambus meist aber auch teurer als ein vergleichbares Modell aus konventionellem Holz.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • härter als viele Holzarten
  • nimmt kaum Wasser auf
  • geringes Eigengewicht
  • langlebig
  • schont die Messerklinge
  • verfärbt nicht
  • nicht spülmaschinengeeignet
  • teurer in der Anschaffung

 

 

Schneidebretter aus Akazienholz

 

Akazienholz gilt als eines der edelsten Hölzer, die auf dem Markt erhältlich sind. Das dunkle Holz hat eine schon fast aristokratische Wirkung und lässt auch eine simple Brotzeit wie ein Festmahl wirken. Darüber hinaus ist das Material extrem fest und verschleißt beziehungsweise bricht quasi nicht. Gleichzeitig gibt das Holz so optimal unter der Messerklinge nach, dass diese angemessen geschont wird. Darüber hinaus gilt Akazienholz als resistent gegen Bakterien und daraus entstehende Gerüche. Dies wird nur noch durch die hohe Lebensdauer des Holzes getoppt. Allerdings ist das Holz eigen, was seine Pflege betrifft. Auf hohe Temperaturschwankungen oder starke Feuchtigkeit reagiert das Holz mit starken Verfärbungen. Deshalb dürfen Schneidebretter aus Akazienholz niemals in den Geschirrspüler gegeben werden.

 

Vor- und Nachteile:

 

  • extrem fest
  • verschleiß- und bruchsicher
  • gibt Klingendruck optimal nach
  • resistent gegen Bakterien und Gerüche
  • hohe Lebensdauer
  • verfärbt bei starker Temperatur- oder Feuchtigkeitseinwirkung
  • nicht spülmaschinenfest

 

 

Schneidebrett aus Olivenholz

 

Besonders edel sind die Schneidebretter aus Olivenholz, die man vermehrt nicht mehr nur auf Kunsthandwerksmärkten, sondern auch online kaufen kann. Durch die feine Maserung des Holzes und die meist besondere Form wirkt das Schneidebrett sehr extravagant und wird damit zum ästhetischen Dekorationsobjekt. Doch Olivenholz kann mehr als nur gut auszusehen. Das Holz ist sehr hart, dabei aber schonend zur Klinge. Darüber hinaus nimmt Olivenholz nur wenige Gerüche und auch kaum Feuchtigkeit auf, weshalb das Holz Schneidebrett meist sehr lange verwendet werden kann.

 

  • hartes Holz
  • schonend zur Klinge
  • nimmt kaum Gerüche oder Feuchtigkeit auf
  • nicht für den Geschirrspüler geeignet

 

 

Antibakterielle Schneidebretter – sinnvoll oder überflüssig?

 

In der Sorge um vermeintliche Lebensmittelvergiftungen erkundigen sich Köche immer wieder nach Möglichkeiten, die Zubereitung der Lebensmittel so hygienisch wie möglich zu gestalten. Dabei haben die Hersteller eine Lücke aufgetan, welche sie mit sogenannten antibakteriellen Schneidebrettern füllen. Diese verfügen über einen bestimmten Überzug, der mit Bioziden oder Nano-Silber-Partikeln versehen ist. Diese beiden Stoffe sollen verhindern, dass Bakterien auf der Oberfläche des Schneidebrettes überleben können.

 

Mittlerweile ist allerdings klar, dass diese antibakteriellen Schneidebretter eher als überflüssig gelten. Tatsächlich wird das Risiko, das die Überzüge aus Bioziden und Silberpartikeln bergen, inzwischen als höher bewertet als der Nutzen. Die Silberpartikel beispielsweise können sich beim Schneidevorgang lösen und ins Essen gelangen. Da bislang nicht nachgewiesen ist, wie sich diese Partikel auf den menschlichen Organismus auswirken, werden die speziell beschichteten Schneidebretter mittlerweile skeptisch betrachtet. Hinzu kommt, dass die meisten Holzsorten durch die enthaltenen Gerbsäuren sowieso einen antibakteriellen Effekt in sich tragen. Vor diesem Hintergrund gilt das Schneidebrett aus Holz sogar als hygienischer als die beschichteten Modelle.

 

Wollen Sie sich optimal vor Keimen schützen, verwenden Sie bei der Zubereitung Ihrer Speisen mindestens zwei verschiedene Schneidebretter, vor allem, wenn Sie mit einem Holz Schneidebrett arbeiten. Eines ist lediglich für Fisch, Fleisch oder Geflügel vorgesehen. Das andere wird für Obst oder Gemüse verwendet. So verhindern Sie, das etwaige Salmonellen oder andere Erreger in die zubereiteten Speisen gelangen.

 

Das Schneidebrett reinigen und pflegen

 

Bei der Reinigung und Pflege eines Schneidebrettes ist grundsätzlich nicht viel zu beachten. Je nachdem, ob Sie ein Schneidebrett aus Holz oder ein Frühstücksbrettchen aus Kunststoff verwenden, gibt es lediglich Feinheiten, die berücksichtig werden müssen.

Das Schneidebrett aus Holz sollte sofort nach der Benutzung mit heißem Wasser und ausreichend Spülmittel gereinigt werden. Schrubben Sie die verwendete Seite, am besten allerdings beide Seiten, mit der rauen Seite eines Küchenschwamms ordentlich ab. Im Anschluss entfernen Sie die gröbsten Wasserrückstände und lassen das Holz Schneidebrett solange an der frischen Luft offen stehen, bis es vollkommen durchgetrocknet ist. Auf gar keinen Fall dürfen Holzbretter in der Geschirrspülmaschine gereinigt werden. Außerdem sollten Sie die Bretter nicht im feuchten Zustand in den Schrank räumen. Es besteht das Risiko von Rissen oder morschem Holz.

 

Um zu verhindern, dass das Holz beim Spülen zu viel Wasser aufnimmt und um die Oberflächenstruktur intakt zu halten, sollten Sie das Holzbrett in regelmäßigen Abständen mit lebensmitteltauglichem Öl einstreichen. Viele Köche verwenden hierfür simples Speiseöl, das sie gut eintrocknen lassen.

 

Wie man das Schneidebrett richtig reinigt

Das Frühstücksbrettchen oder ein anderes Schneidebrett aus Kunststoff ist allerdings verhältnismäßig einfach zu reinigen. Die meisten Modelle dürfen sogar in die Geschirrspülmaschine geräumt werden. Ansonsten reicht es aus, das Brett mit heißem Wasser und Spülmittel zu spülen und im Anschluss gut abzutrocknen.

Bei beiden Materialien gilt: Stark beanspruchte Bretter mit vielen Kerben und Einschnitten sollten ausgetauscht und ersetzt werden. In diesen Macken können sich Bakterien leichter absetzen und die Bretter sind schwieriger sauber zu halten. Außerdem sollte ein Schneidebrett, das für die Zubereitung von Fleisch, Fisch oder Geflügel genutzt wurde, bei mindestens 60° Celsius gespült werden.

 

Einzeln oder im Set – immer das richtige Schneidebrett

 

Mit einem Schneidebrett aus Kunststoff oder Holz werden Sie immer lange Freude haben – nicht nur an Ihrem Brett, sondern auch an Ihren hochwertigen Küchenmessern. Verschiedene Holzsorten können mit hochwertiger Qualität und tollen, natürlichen Eigenschaften überzeugen. Wichtig ist, egal ob Kunststoff oder Holz, dass das Material dem Klingendruck nachgeben kann und die Messerklinge so geschont wird. Aufgrund dessen sollten Schneidebretter aus Glas, Marmor oder Metall dringend vermieden werden. Mit der richtigen Pflege und Reinigung haben Sie auch an einem Schneidebrett aus Holz oder Kunststoff jahrelange Freude.

 

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Schneidebrett & Frühstücksbrettchen
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